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Naturschutzorganisationen

Es gibt in Deutschland verschiedene Naturschutzorganisationen, die sich sehr stark im ugandischen bzw. kongolesischen Naturschutz engagieren:

Berggorilla & Regenwald Direkthilfe

•c/o Rolf Brunner, Lerchenstr. 5, 45473 Mülheim/Ruhr, www.berggorilla.de,
Spendenkonto Nr. 353344315
bei der Stadtsparkasse Mülheim/Ruhr
(BLZ 362 50000)

Die Berggorilla & Regenwald Direkthilfe (BRD) setzt sich insbesondere für die östlichen Gorillas und den Schutz ihrer Regenwälder ein. Der Verein unterstützt die Arbeit der Wildhüter, z.B. durch Ausrüstungslieferungen, Ausbildung oder den Bau von Unterkünften, finanziert Informationsmaterial für die Bevölkerung oder ermöglicht die Markierung von Nationalparkgrenzen. Darüber hi­naus fördert er wissenschaftliche Forschungsaktivitäten. Ein wichtiges Ziel dabei ist die Schaffung eines Gleichgewichts zwischen den Bedürfnissen der lokalen Bevölkerung und den Naturschutzmaßnahmen.

 

 

Rettet die Elefanten Afrikas e.V.

•Bodelschwinghstr. 30, 50170 Kerpen, www.reaev.de,
Spendenkonto Nr. 621918283 bei
der HypoVereinsbank (BLZ 200 30000)

Der Verein Rettet die Elefanten Afrikas (REA), 1989 von dem inzwischen verstorbenen Hamburger Verleger Hans-Helmut Röh­ring und seiner Frau Barbara ins Leben gerufen, hat sich den Erhalt der afrikanischen Elefantenbestände zum Ziel gesetzt. Die Hauptaktivität des Vereins liegt in Kenia und Uganda. Seit vielen Jahren wird die Naturschutzarbeit im Queen Elizabeth National Park und im Murchison Falls National Park gefördert, seit 1994 vermehrt auch im Kidepo Valley National Park. Neben dem Aufbau einer Infrastruktur spielt die Bekämpfung der Wilderei eine wich­tige Rolle. Dazu wurden seit 1990 Schnellboote und Einsatzfahrzeuge angeschafft, neue Parkaußenpos­ten unterstützt, Ersatzteile, Ausrüstung und Medikamente für Parkmitarbeiter finanziert, leis­tungsbezogene Prämien (sog. „Top-up’s“) für engagierte Ranger gezahlt sowie Anschub­finanzierungen für bestimmte Projekte ermöglicht. 

Jane Goodall Institut Deutschland (JGI Deutschland)

•Leonrodstr. 42, 80636 München,
www.janegoodall.de,
Spendenkonto Nr. 258082205
beim Bankhaus Reuschel & Co. in München
(BLZ 700 30300)

Von Peter Hammelsbeck 1994 in München gegründet, engagiert sich das Jane Goodall Institut (JGI) im praktischen Natur- und Tierschutz. Dem Schutz von Menschenaffen wurde immer eine hohe Priorität eingeräumt. Ein Großteil der Kosten zur Betreuung der Schimpanseninsel Ngamba Island im Viktoriasee wird heute durch JGI Deutschland getragen. Der Verein vergibt auch Patenschaften im deutschsprachigem Raum für die Schimpansen auf Ngamba Island.

 

Zoologische Gesellschaft Frankfurt von 1858 e.V. (ZGF)

•Alfred-Brehm-Platz 16,
D-60316 Frankfurt, www.zgf.de,
Spendenkonto Nr. 80002 bei der Frankfurter Sparkasse (BLZ 500 50201)

Die ZGF wurde bereits 1858 gegründet. Eine Vielzahl von Projekten weltweit folgt dem Ziel der Bestandssicherung seltener Tierarten sowie ihrer Lebensräume. In Afrika liegt die Hauptaktivität in Tansania, jedoch engagiert sich die ZGF seit mehr als 20 Jahren auch maßgeblich im Parc National des Virunga in Kongo/Zaire. Die Habituierung mehrerer Berggorillafamilien im Park ist ein Erfolg des ZGF-Projektes. Darüber hinaus erfolgten vor Ausbruch des Bürgerkrieges regelmäßige Ausrüstungslieferungen direkt an die Wildhüter, eine Ausstattung mit Fahrzeugen sowie Ausbildungs- und Infrastruktur­maßnahmen. In Uganda steht die Überwachung der Wildtierbestände der Nationalparks im Vordergrund. Dazu wurde u.a. ein Kleinflugzeug angeschafft, das überwiegend im Kidepo Valley NP zum Einsatz kam.

 

Förderkreis für Ugandas Tierwelt e.V. (FUT)

•Postfach 348, D-22563 Hamburg, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!,
Spendenkonto Nr. 1217125598 bei
der Hamburger Sparkasse (BLZ 200 50550)
1986 ins Leben gerufen, ist das Ziel von FUT der Erhalt der Wildtierbestände Ugandas sowie deren Lebensräume. Die Hauptaktivität lag bisher im Queen Elizabeth National Park, seit 1994 auch im Kidepo Valley National Park sowie untergeordnet in anderen Reservaten. Der zeitweise in Uganda lebende Ingenieur Peter Möller koordiniert den Einsatz der Mittel vor Ort. Neben dem Aufbau einer funktionierenden Infrastruktur und Informationsprogrammen für die im Nahbereich der Parks lebende Bevölkerung spielt die Be­kämpfung der Wilderei eine vordringliche Rolle. Dazu wurden robuste Einsatzfahrzeuge angeschafft, neue Parkaußenposten geschaffen und ein leistungsbezogenes Prämiensystem für die Ranger eingeführt.

RKHLogokleinText aus "Reise-Handbuch Uganda, Ruanda" 
von Christoph Lübbert,
Reise-Know-How Verlag,
Bielefeld, 2010