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Lebensmittel

Gemüse und Salate sind meist nur in Mittel- und Oberklasserestaurants auf dem Teller zu finden. Häufig wird aus der Dose serviert. Tropisches Obst ist in bester Qualität auf jedem Markt zu sehr günstigen Preisen erhältlich. Insbesondere Ananas, Bananen, Mangos, Avocados, Papayas, Orangen, Passionsfrüchte u.a. werden angeboten.

 



Leitungswasser ist aus Gesundheitsgründen unbedingt zu meiden! Trinkwasser wird in 1,5-l-Plastikflaschen verkauft (teuer!). Kaffee bekommt man selbst in Anbaugebieten häufig nur in löslicher Form. Tee (chai) aus eigenem Anbau gibt es überall. Meist wird dazu erhitzte Milch gereicht. Die Versorgung mit „Soda“-Getränken (Coca-Cola, Fan­ta, Sprite, Bitter Lemon u.a.) ist landesweit hervorragend. Die Produkte des Coca-Cola-Konzerns scheinen jedes Dorf erreicht zu haben.

Das Bier, das in Uganda gebraut wird, schmeckt ausgezeichnet. Man erhält es in 0,5-l-Flaschen, am bekanntes­ten sind das „Nile Special“ und das „Club Pilsener“.

In Kampala gibt es importierte euro­päische und südafrikanische Weine. Der im Lande gebraute Waragi, ein aus Bananen gewonnener Gin, ist durchaus genießbar. Der Name ist angeblich aus einer Verballhornung des englischen Begriffs „War Gin“ entstanden – in Notzeiten wurde dieser anstelle des Wacholders eben aus Bananen gebraut.

RKHLogokleinText aus "Reise-Handbuch Uganda, Ruanda" 
von Christoph Lübbert,
Reise-Know-How Verlag,
Bielefeld, 2010
www.reise-know-how.de