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Gesundheit und medizinische Versorgung

Der Reisende wird sich in Ostafrika zahlreichen Gesundheitsrisiken ausgesetzt sehen, die er im europäischen Raum nicht zu fürchten hat.

 

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Malaria

Mit jährlich gegenwärtig etwa 350–500 Millionen Neuerkrankungen ist die Malaria die bedeutendste Infektionskrankheit der Tropen. Resistente Erregerstämme haben die Vorbeugung und Behandlung der Krankheit in den letzten Jahren deutlich verkompliziert. Die Erreger aus der Familie der Plasmodien werden von weiblichen Anophelesmü­cken während des Stechaktes übertragen.

 

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Bilharziose

Die Bilharziose ist in vielen Regionen Ostafrikas weit verbreitet. Die Übertragung erfolgt durch im stehenden oder nur schwach bewegten Süßwasser lebende Gabelschwanzzerkarien der Gat­tung Schistosoma, die die menschliche Haut bei Wasserkontakt penetrieren können. Nach erfolgter Hautpassage gelangen die nun schwanzlosen Zerkarien über die Blutbahn in die Leber und von dort in ihr Zielgebiet, das Gefäßbett von Darm oder Harnwegen, aber auch anderer Organe. Hier setzen sich die ausgereiften Schistosomen (Pärchenegel) fest, ihre einseitig scharfkantigen Eier gelangen über Darm bzw. Harnblase wieder in die Außenwelt. Blutgefäß- und Gewebeschäden sowie Verwachsungen und Entzündungen sind die Folge.

 

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Hepatitis A und B

Diese beiden verbreitetsten Formen der Hepatitis (Gelbsucht) haben gänzlich unterschiedliche Übertragungswege und Verläufe.

 

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Typhus und Paratyphus

Diese schweren Infektionskrankheiten werden durch bestimmte Salmonellen hervorgerufen. Sie gehen mit Fieber und Bewusstseinstrübung einher.

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AIDS

Allen Horrormeldungen zum Trotz ist die Gefahr einer Ansteckung mit dem HI-Virus in Uganda bei entsprechendem Verhalten nahezu ausgeschlossen.

 

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Geschlechtskrankheiten

Neben AIDS sind hier vor allem Syphilis und Gonorrhoe („Tripper“) hervorzuheben.

 

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Schlafkrankheit

Die Erreger der Schlafkrankheit (Try­panosomen) werden durch die tagaktive Tsetse-Fliege übertragen. Von den über ein Dutzend in Afrika verbreiteten Tsetse-Fliegenarten übertragen nur wenige die einzelligen Trypanosomen – und das überwiegend auf Tiere.

 

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Gelbfieber

Eine Viruserkrankung, die durch Stech­mücken der Gattung Aedes übertragen wird. Der Befall mit dem Gelbfiebervirus geht mit Fieber und Gelbsucht einher, schwere Schäden an Leber und Nieren führen unbehandelt oft zum Tod des Infizierten. Die aktive Gelbfie­ber­impfung bietet einen nahezu hundertprozentigen Impfschutz. Sie ist ausgesprochen gut verträglich, wird aber nur von speziellen „Gelbfieberstellen“ vorgenommen (siehe Liste der Tropeninstitute am Ende des Kapitels, ggf. Erkundigung an der nächstgelegenen Uniklinik). Der Impfschutz hält zehn Jahre, die Kosten werden von vielen Krankenkassen inzwischen übernommen.

 

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Tropenmedizinische Institutionen

In Deutschland

•Berlin: Landesinstitut für Tropenmedizin, Spandauer Damm 130, 14050 Berlin, Tel. 030-301166; Uniklinikum Charité, Campus-Vir­chow-Klinikum, Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Infektiologie, Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin, Tel. 030-450-553052

 

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