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20. Jahrhundert bis zur Unabhängigkeit (1962)

Der Aufbau der Kolonialwirtschaft stützte sich auf den Export sogenannter „cash crops“, vor allem Baumwolle und Kaffee.

Anders als in Kenia setzten sich in Uganda europäische Siedler und Farmer niemals in größerer Zahl fest, sodass das landwirtschaftlich genutzte Land zum überwiegenden Teil in der Hand der lokalen Bevölkerung blieb. Mit dem Beginn des Eisenbahnbaus durch die Briten strömten zahlreiche Asiaten, vor allem Inder, ins Land. Diese übernahmen rasch die wirtschaftliche (und in gewissen Grenzen auch indus­trielle) Führerschaft im Lande und trugen viel zur Belebung von Wirtschaft und Handel bei.

Während der letzten Jahrzehnte kolonialer Zeit blieb es in Uganda relativ ruhig und friedlich, das Land galt als eines der blühendsten in Schwarzafrika. Am 9. Oktober 1962 wurde Uganda in die Unabhängigkeit entlassen.

RKHLogokleinText aus "Reise-Handbuch Uganda, Ruanda" 
von Christoph Lübbert,
Reise-Know-How Verlag,
Bielefeld, 2010