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Frühgeschichte

Wie in vielen anderen Teilen Afrikas weiß man über die frühe Geschichte der Region des heutigen Uganda wenig, da schriftliche Zeugnisse aus dieser Zeit fehlen.

Man nimmt jedoch an, dass dieses Gebiet einen weitgehend geschlossenen Regenwaldbewuchs aufwies, der von jagenden Pygmäenstäm­men besiedelt war. Mit der Einwanderung von Ackerbau betreibenden Bantuvölkern, beginnend vor etwa 2000 Jahren, wurden die Pygmäen immer weiter zurückgedrängt. Anfang des 18. Jahrhunderts war das Gebiet Ugandas von zwei großen ethnischen Gruppen bestimmt: Bantustämmen (meist Bauern) im Süden und nilotischen Nomaden im Norden.

Zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert entwickelten sich in einigen Teilen des Landes die heute noch für Uganda typischen Aristokratien, wobei das Königreich Buganda eine Führungsrolle innehatte. Aber die Vielzahl unterschiedlicher Stämme war nicht nur in vergangenen Jahrhunderten Anlass für kriegerische Auseinandersetzungen.

RKHLogokleinText aus "Reise-Handbuch Uganda, Ruanda" 
von Christoph Lübbert,
Reise-Know-How Verlag,
Bielefeld, 2010