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Getränke

Leitungswasser ist aus Gesundheitsgründen unbedingt zu meiden! Trinkwasser wird in 1,5-l-Plastikflaschen verkauft (teuer!). Kaffee bekommt man selbst in Anbaugebieten häufig nur in löslicher Form. Tee (chai) aus eigenem Anbau gibt es überall. Meist wird dazu erhitzte Milch gereicht. Die Versorgung mit „Soda“-Getränken (Coca-Cola, Fan­ta, Sprite, Bitter Lemon u.a.) ist landesweit hervorragend. Die Produkte des Coca-Cola-Konzerns scheinen jedes Dorf erreicht zu haben.

 


Das Bier, das in Uganda gebraut wird, schmeckt ausgezeichnet. Man erhält es in 0,5-l-Flaschen, am bekanntes­ten sind das „Nile Special“ und das „Club Pilsener“. Auch in Lizenz gebraute Biere wie „Guinness“ sind erhältlich. Hervorragend ist auch das in Ruanda und der DR Kongo gebraute „Primus-Bier“ (erhältlich in bauchigen 0,7-l-Flaschen), das in Ruanda und in Grenznähe zur DR Kongo erhältlich ist.

In Kampala gibt es importierte euro­päische und südafrikanische Weine. Der im Lande gebraute Waragi, ein aus Bananen gewonnener Gin, ist durchaus genießbar. Der Name ist angeblich aus einer Verballhornung des englischen Begriffs „War Gin“ entstanden – in Notzeiten wurde dieser anstelle des Wacholders eben aus Bananen gebraut. Andere harte Alkoholika werden importiert. Das von den Afrikanern gebraute Bananenbier (pombe) ist Geschmackssache und aufgrund der schlechten Wasserqualität nicht selten Ursache übler Durchfallerkrankungen. Bei allen selbst gebrauten und gebrannten einheimischen Getränken besteht die Gefahr, dass giftiger Methylalkohol enthalten ist (akute Erblindungsgefahr!).

RKHLogokleinText aus "Reise-Handbuch Uganda, Ruanda" 
von Christoph Lübbert,
Reise-Know-How Verlag,
Bielefeld, 2010