titel-startseite

Kleidung und Schuhe

Sie sollten sich nach Möglichkeit funktionell kleiden, darüber hinaus aber auch eine Garnitur zum Ausgehen und ggf. für offizielle Termine bereithalten. Für kürzere Reisen reichen zwei bis drei Garnituren vollkommen aus.

 

 

Für die meisten Unternehmungen genügt leichte Baumwollbekleidung, die man in helleren Tönen wählen sollte. Khaki-Töne eignen sich gut dafür, sind inzwischen aber fast eine Art „Kollektivoutfit“ der Safaritouristen. Weiß und Beige absorbieren wenig Wärme und ziehen auch Insekten wie Moskitos oder Tse­tse-Fliegen nicht so stark an. Ein leichter Pullover für die Abendstunden und hö­here Lagen darf nicht fehlen. Zur Standardausrüstung gehört auch ein regenfester Anorak. Kurze Hosen sind im Alltagsleben der Städte und insbesondere in islamisch geprägten Gegenden verpönt.

In fast allen Hotels der Kategorien AA, A, B und C, häufig auch in Unterkünften der Kategorie D, gibt es einen „Laundry service“, der Ihre Wäsche für ein geringes Entgelt (1–3 Euro) reinigt und bügelt. Langzeitreisende sollten besonders für die langen, staubigen Überlandfahrten in Bussen und Matatus eine Sondergarnitur strapazierfähiger „Unterwegs-Wäsche“ mitnehmen. Es bietet sich an, grundsätzlich zwischen „Reisekleidung“ und „Besuchs- und Ausgehkleidung“ zu trennen.

Für Trekking-Touren und Bergbesteigungen sollten Sie neben festen (u.U. steigeisenfesten) Bergschuhen auch wasserfeste Jacken (z.B. Gore-Tex oder Sympatex), lange Unterwäsche, Handschuhe, Mütze, genügend So­cken, Gamaschen und Regenhose mitnehmen. Im Ruwenzori sind darüber hinaus Gummistiefel (oder Gore-Tex-Bergschuhe mit darüber gezogenen Gamaschen) erforderlich.

Empfehlenswert ist auch die Mitnahme von Badeschlappen, da die Hygiene in den Guest Houses ausgesprochen dürftig ist. Moderne Trekking-Sandalen mit Klettverschlüssen erfüllen diese Funktion gleich mit.

RKHLogokleinText aus "Reise-Handbuch Uganda, Ruanda" 
von Christoph Lübbert,
Reise-Know-How Verlag,
Bielefeld, 2010