titel-startseite

Sprachvielfalt in Uganda

Welche Sprache wird in Uganda gesprochen? Keine Ahnung? Ganz so einfach ist die Antwort auf die Frage tatsächlich nicht, denn in Uganda hört man eine Vielzahl verschiedener Sprachen, ja man könnte von einer Sprachvielfalt sprechen.

40 endemische Sprachen teilen sich in Uganda auf zwei große Gruppen auf, die Bantu-Sprachen und die Nilo-Saharischen Sprachen.

Es gibt circa 500 unterschiedliche Sprachen, die den Bantusprachen zuzurechnen sind. Sie werden von ca. 200 Mio. Menschen gesprochen und sind in Mittel- und Südafrika verbreitet. Im Nordwesten stößt das Bantu-Gebiet an die übrigen Niger-Kongo-Sprachen, im Nordosten an die nilosaharischen und afroasistaischen Sprachen.

Uganda – Land der vielen Völker und Sprachen

Uganda liegt im Osten des afrikanischen Kontinents und grenzt an die Staaten Sudan im Norden, Kenia im Osten, Tansania im Süden, Ruanda im Süd-Westen und an die Demokratische Republik Kongo im Westen an. So abwechslungsreich und artenreich die Tier- und Pflanzenwelt Ugandas ist - mit weitläufigen Gebieten am Viktoriasee, den Savannen, die in Richtung Zentralafrika in den tropischen Regenwald übergehen – so reich ist es auch an Völkergruppen und Landessprachen. Uganda ist ein Land der vielen Sprachen. Die über vierzig Völker, die hier zusammenleben, haben jeweils eigene Kulturen, Bräuche und Muttersprachen.

Die vierzig Sprachen teilen sich in Bantu-, in nilo-saharische und in einige vereinzelte arabisch-kreolische Sprachen auf. Die meistgesprochenen Bantu-Sprachen in Uganda sind Swaheli und Luganda. Während Luganda die Amtssprache im unabhängigen Königreich Baganda in Zentraluganda darstellt, sind Swaheli und Englisch die offiziellen Amtssprachen des Staates. Englisch wurde mit der kolonialen Besetzung des Landes durch Großbritannien eingeführt und wurde nach Erwerb der Unabhängigkeit im Jahre 1962 als Amtssprache beibehalten. Wer nach Uganda reisen möchte, kommt demnach gut mit Englischkenntnissen zurecht. Es lohnt sich also vor der Reise, seine Fähigkeiten in Englisch aufzupolieren. 

Aber nicht nur für Linguisten und Sprachbegeisterte ist Uganda ein interessantes Reiseziel. Die Perle Afrikas, wie Winston Churchill das fruchtbare Land einst nannte, hat eine reiche Flora und Fauna, zahlreiche Naturreservate, hohe Berge, große Wasserflächen und spannende Städte, die langsam für den Tourismus erschlossen werden. Uganda ist eines der sichersten afrikanischen Länder und von daher eine tolle Reisedestination. Mit der Vorbereitung durch einen Englischsprachkurs sind Sie bestens ausgerüstet, um sich mit den Ansässigen und Guides zu verständigen. Holen Sie sich bei einem Sprachreisenveranstalter wie ESL mehr Informationen dazu ein. Mit den Guides können Sie eine mehrtägige Safari durch die Steppenlandschaft gestalten und dabei Löwen, Nilpferde und Antilopen in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. In den Bergregenwäldern im Südwesten und Westen des Landes, können Sie die dichten Urwälder erkunden und die seltenen Berggorillas beobachten.

Für Trekking-Touren und Bergbesteigungen sind das Ruwenzori-Gebirge im Westen Ugandas - auch die Mondberge genannt - und der Mount Elgon, ein erloschener Vulkan, im Osten des Landes bestens geeignet. Wandern Sie durch Graslandschaften, vorbei an Höhlen, Wasserfällen, kleinen Seen und durch tiefe Schluchten bis zum 5109 m hohen Margherita-Gipfel des Stanley Berges, der heute noch als einziger von Gletschern überzogen ist. Auch in historischer und kultureller Hinsicht hat Uganda seinen Besuchern Einiges zu bieten. Die UNESCO Weltkulturerbestätten der Nyero Höhlen- und Wandmalereien und die faszinierenden Kasubi Gräber sollten Sie unbedingt besuchen sowie die regionalen traditionellen Speisen probieren.

Nicht umsonst ist das vielfältige Land der Flora und Fauna, Flüsse, Seen, Berge, Urwälder und Savannen, der vielen Kulturen, Völker und Sprachen letztes Jahr durch den Reiseführer Lonely Planet zur besten Reisedestination ausgezeichnet worden!